Hier ist Platz für Ermutigung.

Ermutigung lebt von Geschichten. Schreibe Deine Gute Geschichte, um Mut, Wissen und Inspiration zu teilen.

Was wollte ich verändern?

 

Wer/Was hat mir wie geholfen?

 

Wie hat sich meine Welt verändert?

 

Was gebe ich Menschen mit für ihren Weg?

 

Ein Bild zu meiner Guten Geschichte:

 

Titel meiner Guten Geschichte:

 

Ich heiße ....... lebe in ........ und bin ........ Jahre jung.

 

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Lass Dich inspirieren!


Unser Radweg in Wien.

 

geteilt von Karoline, 53 Jahre, Wien

 

Was wollte ich verändern?

Täglich fuhr ich mit meinem Fahrrad dem Bus hinterher, um meinen Sohn, der in diesem Bus saß, in die Schule zu bringen. Das war sowohl anstrengend als auch gefährlich. Ein Fahrradstreifen sollte Abhilfe verschaffen.

 

Wer/Was hat mir wie geholfen?

Tausende Menschen, die meine Petition unterschrieben haben, und eine Partei, die diese Petition in der Bezirksvorstehung unterstützte.

 

Wie hat sich meine Welt geändert?

Auf der größten Einkaufsstrasse in Wien Landstrasse gibt es nun zwei Fahrradstreifen.

 

Was gebe ich Menschen mit für ihren Weg?

Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist es leichter und sicherer auf der Einkaufsstrasse zu fahren.


Wahrhaftigkeit leben.

 

erzählt von Max, 28 Jahre, Kärnten

 

Was wollte ich verändern?

Die Balance zwischen geben und nehmen finden. Diese Geschichte begleitet mich mein ganzes Leben. Und zwar die Geschichte, zu mir zu stehen. Mit kleinen Erfahrungen und im Alltag darf ich lernen, einmal Nein zu sagen und zu mir zu stehen.

 

Wer/Was hat mir wie geholfen?

Viele liebe Menschen, mit denen ich sprechen durfte. Ruhe und Zeit zum Reflektieren. Natürlich auch vertrauen, dass alles schon seinen Sinn hat.

 

Wie hat sich meine Welt geändert?

Nur zum Guten: Keep exploring & learning about yourself!

 

Was gebe ich Menschen mit für ihren Weg?

Vertraue auf dein Bauchgefühl, und sowohl ja als auch nein zu sagen, ist ok.


`Dreams are (my) Reality.´

 

erzählt von Sandra, 42 Jahre, Weinviertel

 

Was wollte ich verändern?

Ich lebe in einem kleinen Nest im Weinviertel in Niederösterreich. Zwei, drei Bekannte/Freunde und ich - vor allem ich (;-)) - wollten mit Theaterspielen beginnen. Aber Wien ist zu weit weg für uns - berufstätig und/oder mit Familie - um dort Workshops zu besuchen. Also wollte ich Theater in unseren kleinen Ort bringen. 

 

Bald fanden sich 10-12 Menschen aus meiner Nachbarschaft, die auch Interesse bekundeten. Googeln und TheaterlehrerInnen in Wien zu finden, ist nicht schwer. Aber schwieriger ist es, diese einmal in der Woche raus zu uns in das Weinviertel zu bringen.

 

Und schwierig war auch, dass wir 10 - 12 Interessierte so unterschiedliche Lebensrhythmen hatten, dass ein regelmäßiges Zusammenkommen kaum möglich war. Aber wir haben es geschafft! Seit vier Jahren treffen wir uns geblockt auf ein intensives Theater-Wochenende, jeweils eines im Frühling, im Sommer, im Herbst, im Winter. Und vielleicht führen wir auch mal ein Stück auf.

 

Wer/Was hat mir wie geholfen?

Mein Mann, meine Freunde, die gemeint haben, man muss das tun, was man tun will. Weil es nie zu spät ist, fürs Realisieren von Kindheitsträumen.

 

Wie hat sich meine Welt geändert?

Ich habe mich selbst verändert: Ich bin freier, offener, kreativer, mutiger, "wilder". Damit verändert sich automatisch die Welt rundherum.

 

Was gebe ich Menschen für ihren Weg?

Diesen Spruch habe ich gelesen: "It is never too late to have a happy childhood."

Ich kann nur bestätigen: Es ist nie zu spät, sich selbst Träume aus der Kindheit zu erfüllen! Menschen mit ähnlichen Träumen gibt es zu finden, wenn man über seine Träume zu sprechen beginnt.


Von der Sackgasse zu neuen Perspektiven

 

erzählt von Peter, 32 Jahre, Steiermark

 

Was wollte ich verändern?

Mein Leben war in einer Krise, denn das alte Gewand passte nicht mehr und wurde verbrannt, aber das neue war noch nicht gefunden. Ich wollte einen neuen Weg finden, aber ich stand noch vor einem großem unbekannten Feld.

 

Wer/Was hat mir wie geholfen?

Meine Familie und die Begleitung von erfahrenen Menschen gaben mir großen Halt. Geduld und Erkenntnis, dass es anderen ebenso ergeht haben mir geholfen, mit der Situation neu umzugehen. Ich erkannte, dass mein Leiden dem Leiden vieler anderer Menschen ähnlich ist. Und ich war inspiriert vom Wunsch, dass es anderen besser gehen möge. Damit war meine `Ich-Spirale´ in Frage gestellt. Meine Welt öffnete sich ein Stück weit zum Du.

 

Wie hat sich meine Welt geändert?

Es ging nicht nur um mich, sondern ich erkannte, es geht anderen Menschen genauso.

 

Was gebe ich Menschen für ihren Weg?

Die Perspektiven zwischen Ich und Wir wechseln, um eine Sackgasse zu überspringen.


Wenn der Imam im Pfarrhofgarten das Gebet zum Fastenbrechen spricht.

 

erzählt von Veronika, 50 Jahre, Waldviertel

 

Was wollte ich verändern?

 

Unreflektiertes Übernehmen von Meinungen, emotionale Kommentare in sozialen Medien und offene Ablehnung: Das war die Stimmung im Ort, nachdem bekannt wurde, dass eine Unterkunft für geflüchtete Menschen eröffnet werden sollte. Ich wollte einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen als individuelle Frauen, Männer und Kinder wahrgenommen und nicht anonym vorverurteilt werden, bevor sie überhaupt bei uns angekommen sind.

 

Wer/Was hat mir wie geholfen?

So viele im Ort haben sich zusammengetan, um jene zu unterstützen, die ihre Heimat verlassen mussten. Die Erfahrung, dass andere auch so denken und handeln wollen, Teil einer Gruppe zu sein, sich auszutauschen, ist sehr hilfreich.

 

Wie hat sich meine Welt verändert?

Meine Welt ist einerseits im nicht so guten Sinn größer geworden: Durch ungerechte, zynische Behördenbescheide; Mitansehen müssen, wie Menschen durch jahrelange Wartezeiten mürbe gemacht werden; durch unglaubliche Komplikationen bei grundsätzlich gesetzlich geregelten Vorgängen…

 

Aber meine Welt ist andererseits vor allem im guten Sinn größer geworden: Durch liebe neue Freund*innen, gutes Essen, Einblicke in fremde Kulturen, interessante Gespräche, äußerst hilfreiche, kompetente Menschen auf Ämtern, die Ausdauer von Deutsch-Lehrer*innen, den Spaß in der Gruppe bei Vorbereitungen von Veranstaltungen, die Bereitschaft so vieler Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen, sich wirklich für Integration zu engagieren… 

 

Was gebe ich Menschen für ihren Weg?

Offen sein, auf Fremdes zugehen, Neues zulassen, sich nicht demoralisieren lassen von den Umständen. Solidarisch sein!

 


Mir ist Schifahren zu schnell!

 

erzählt von Ralf, 52 Jahre, Wien

 

Was wollte ich verändern?

In der Schule, in die ich ging, fuhren jeweils die zweite und vierte Klasse auf Schikurs. Da mir Schifahren zu schnell ist, wollte ich lieber Langlaufen. Es gab aber keine Langlaufgruppe und der Direktor wollte keine Extragruppe schaffen.

 

Da in meiner Klasse aber mehrere Schüler auch lieber Langlaufen wollten und sich in der Partnerklasse auch einige fanden, waren wir doch so viele, dass wir sagen konnten, dass wir nicht mitfahren, wenn es nur Schifahren gibt. Dadurch wäre aber der Schikurs nicht zu Stande gekommen. Wohl oder Übel musste der Direktor damals seine Zustimmung geben, dass es neben Alpinschigruppen auch eine nordische Schilaufgruppe gab, das war 1982.

 

Beim heurigen Tag der offenen Tür erfuhr ich nun, dass beim Schikurs Langlaufen immer noch am Programm steht:-)

 

Wer/Was hat mir wie geholfen?

Geholfen haben mir Mitschüler, die meine Interessen teilten. Durch unsere Anzahl, hatten wir eine entsprechende Verhandlungsposition. Auch half uns, dass in unserer Schule Ökologie ein wichtiges Element war, so konnten wir auch ökologische Gründe gegen Schifahren in die Waagschale werfen.

 

Wie hat sich meine Welt geändert?

 In dieser Schule gibt es bei Schikursen immer noch die Möglichkeit Langlaufen statt Schifahren zu wählen.

 

Was gebe ich Menschen für ihren Weg?

Ich habe meine Bedürfnisse geäußert und fand Gleichgesinnte.